im Notfall

19.07.2014 02:04

im Notfall

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Da der Notfall manchmal schneller kommt als man denkt, können Sie sich unter folgendem Link das druckbare PDF herunterladen, um die Notfall-Liste immer griffbereit zu haben:

 

Pflege

Unterbringung Wohnung:

Empfehlenswert ist die Unterbringung in einem 2m² großem Gehege welches mindestens 50 cm hoch ist. Ausgelegt wird es mit Zeitungspapier- da es so gut zu reinigen ist.
Innerhalb dieses Gehege einen Karton stellen (doppelt so groß wie der Igel), diesen mit Zeitungspapierstreifen füllen zur Wärmedämmung. Der Karton dient als Schlafhaus und sollte einen Eingang von 12 x 12 cm haben. Die Raumtemperatur sollte um die 18 Grad betragen. Es sollte mittlere Luftfeuchtigkeit herrschen. Der Lichteinfall sollte etwas abgedunkelt werden.

 

 

Der Winterschlaf:

Der Igel braucht zum Winterschlaf eine Umgebungstemperatur die der Außentemperatur entspricht. Diese sollte aber nie über 6 Grad liegen. Dieses kann im Garten, Keller, Gartenhäuschen, auf dem Balkon etc. sein. Dazu baut man ihm ein Schlafhäuschen welches in ein anderes, größeres Holzhäuschen gestellt wird. Dieses sollte eine Kantenlänge von 40 cm und deckungsgleich ein Schlupfloch haben. Optimal stellt man dieses in einem gesicherten Freigehege auf.
Wasser und Trockenfutter stehen immer bereit, da der Igel auch zwischendurch aufwachen kann.
Erreicht ein Igel in Pflege nicht das Gewicht für den Winterschlaf (optimal 600-700 g), muss bis zum Frühjahr mit der Auswilderung gewartet werden.

Im Winterschlaf sind alle Lebensfunktionen auf Sparflamme gesetzt:

 

 

- Die Körpertemperatur sinkt ca. auf die Umgebungswerte

 

 

- Die Herzschläge vermindern sich von ca. 200 auf 2-12 pro Minute

 

 

- Die Atemfrequenz sinkt von 50 x auf nur 13 x pro Minute

Nach ca 5-6 Monaten Winterschlaf erwachen die Igel wieder. Da der Winterschlaf sehr kräftezehrend ist, verliert der Igel ca. 30-40 % seines Gewichtes währenddessen.

 

 

Auswilderung:

Ausgewildert sollten nur gesunde Igel mit einem Mindestgewicht von 650 Gramm wenn die Natur ergrünt und die Nahrungstiere (Schnecken, Würmer, Käfer, Larven etc.) vorhanden sind. Die Außentemperaturen sollten anhaltend mild sein, tagsüber etwa 14 Grad Celsius und nachts nicht unter 8 Grad. Optimaler Auswilderungsort ist der Fundort da Igel ein gutes Ortsgedächnis besitzen.
Ist dieser unbekannt, sucht man einen neuen Ort für ihn aus. Er sollte großflächig sein, mit viele Bäumen und Sträuchern, mit Unterschlupfmöglichkeiten, einem Bach in der Umgebung, Wiesen, Weiden aber ohne Strasse in der Nähe.

Bei Fragen rufen Sie uns an - wir helfen gerne und unterstützen Sie!

Alle wichtigen Informationen erhalten Sie auf der Homepage von ProIgel auch als Downloads! 

Kontakt

Igelhilfe Dorsten e.V.
Dorsten
46282
01573 7799264 igelhilfe.dorsten@gmx.de