Gefahren für Igel

und wie wir Ihnen Helfen können !

Im Straßenverkehr,
kommt es immer wieder vor das wir Tote und verletzte  Igeln sehen. Sie bleiben sitzen, rollen sich ein oder liegen auf der Seite und laufen nicht weg.

                        

Vorsichtig und Achtsam fahren. 
Den verletzten Igeln helfen. Man braucht nur einige Minuten um sie zu beobachten (es sei denn man kann gleich Verletzungen erkennen) Zum Tierarzt oder Tierklinik bringen ist da die erste Wahl. Denn auch bei Wildtieren gibt es Unterlassene Hilfeleistung die Strafbar ist. Wichtig beim Fund der Tiere sich den Fundort zu merken. (um sie ggf. dort wieder Auswildern zu können)

 

Gullys

Ebenerdige Gullys auf Straßen und die Abflussschächte in Weinbergen sind tödliche Fallen für Igel und andere Kleintiere, die darin verhungern oder ertrinken. 

Engere Gitterstäbe oder Ausstiegshilfen bieten den Tieren eine Chance, sich zu befreien.

 

In Wohngebieten,
gibt es viele Zäune, in denen sich der Igel verfangen und verletzen kann.
    
Kleine Durchgänge  vermeiden das Verletzungsrisiko enorm.

 

Umrandung von Gärten oder Grundstücken

Die Igel brauchen damit sie ihre Gebiete durchstreifen können Durchgänge von einem zum anderen Garten.

Am besten sind Natürliche Umrandungen. Hecken oder Büsche z.B. sind da bestens geeignet. In Maschendrahtzäunen oder z. B. Lattenzäunen können sie sich leicht verfangen und verletzen. 

Man Kann ihnen kleine Durchgänge anbieten oder den Abstand vom Boden um 10 cm erhöhen, so kommen sie dann gut durch.



Schnüre, bzw. Folien von Heu- und Strohballen, Drahtrollen

Gerade in und um landwirtschaftliche Betriebe werden unachtsam liegengelassene Materialien zu Fallen für die Igel. 

Einfach wäre die Dinge wie Schnüre,Folien,Netze z.B. von Heu und Strohballen hleich zu entsorgen und anderes wie z.B. Drahtrollen und Fallen für Mäuse höher wie 50 cm vom Boden zu Lagern. 


Absturzgefahr
 Gruben, Schächte, Gräben Löchern 


Oft fallen Igel in steilwandige Gruben, Schächte, Gräben oder ebenerdige, betonierte Kompostbehälter, aus denen sie allein nicht mehr herauskommen. 

Deshalb legt man ein Brett als Ausstiegshilfe hinein oder man böscht z.B. das Ende eines Grabens mit Erde schräg an (Rampe). Machen Sie diesen Vorschlag auch Arbeitern, die mit Leitungsbau (Gas, Strom, Wasser, Telefon und TV-Kabel) beschäftigt sind!


 Kellerfenster und Lichtschächte


Damit Igel und andere Kleintiere nicht in Kellerfenster oder Lichtschächte fallen, sollten diese mit engmaschigem Gitter gesichert werden.da wo dies nicht möglich ist kann man ihnen einfach aus Steinen auch kleine Treppen Bauen, so das sie sich selbst befreien können.

 

Kellertreppen


Igel, die eine Kellertreppe hinab gefallen sind, können sich leicht retten, wenn man auf jede Stufe seitlich einen Ziegelstein legt, um die Stufenhöhe zu verringern.


Schwimmbecken und Gartenteiche


In steilwandigen Gartenteichen und Schwimmbecken können Igel jämmerlich ertrinken.

 Ein hineingelegtes Brett mit Querleisten oder eine Schilfmatte (an beiden Enden mit Steinen beschwert) als Ausstiegshilfen können lebensrettend sein. Bei Gartenteichen auch immer darauf achten das ein flacher Bereich in der Umrandung vorhanden ist. So kann er auch gleich als Wasserstelle dienen.


Hülsen von Wäschespinnen, Fahnenmasten etc.


Obwohl solche Hülsen recht eng sind, können kleine Igel hineinfallen. Hülsen von Wäschespinnen sollten mittels der daran angebrachten Deckel verschlossen werden, Löcher von Masten sichert man z.B. mit einem Holzpfropf.

 


Garten oder z.B. auch Osterfeuer


Unmittelbar vor dem Verbrennen von Gartenabfällen - soweit dies überhaupt gestattet ist - sollten die Haufen vorsichtig umgesetzt/umgeschichtet werden. Igel könnten sich darunter versteckt halten.


Einsperren in Gartenhäusern, Garagen etc.
Manchmal werden Igel versehentlich in Garagen, Gartenhäuschen, Geräteschuppen oder Treibhäusern eingesperrt.

Wird eine kleine Ausschlupföffnung oder eine nur von innen aufschwenkbare Klappe in Wand oder Tür eingebaut, kann das Tier schnell entkommen oder man schaut achtsam immer wieder nach. Gerade bei längerer Abwesenheit. 


Jagdlustige Hunde
Jagdlustige Hunde können Igel schwer verletzen oder töten. Igel sterben auch meist, wenn Hunde sie aus dem Winterschlafnest ausgraben.

Hunde sollte man im Freien unter Aufsicht halten, abends beim Gassigehen anleinen und sie im Dunkeln nicht frei im Garten herumtoben lassen. Nachts kein Futter in Hundezwingern stehen lassen!

Dosen, Becher, Plastiktüten, Müllsäcke, Plastiktrageringe von Getränkedosen
In achtlos weggeworfenen Behältnissen - z.B. Katzen- oder Hundefutterdosen, Joghurtbechern - suchen Igel neugierig nach Resten und verklemmen sich womöglich. Wenn die Igel nicht entdeckt werden, sind sie zum Tode verurteilt.

Plastiktüten und volle Müllsäcke ("Gelbe Säcke") sollten zugebunden sein und nicht unnötig lang im Freien stehen. Unterschlupfsuchende Igel zerreißen die Folie, kriechen hinein und werden mit der Müllabfuhr abtransportiert. Wenn man unterwegs ist den Müll unbedingt in geeigneten Behältnissen entsorgen und nicht in der Natur liegen lassen.


Mäuse- und Rattenfallen, Giftköder


Fallen sollten mindestens 50 cm hoch auf Tische, auf oder in Kisten, auf Mauern oder Bretterstapel gestellt werden, so dass sie nur von den Nagern, nicht aber von Igeln erreicht werden können. Ebenso verfährt man mit Giftködern. Diese bringt man jedoch zusätzlich in engen Röhren unter, um z.B. Vögel oder Eichhörnchen nicht zu gefährden.

 

Rasenmäher, Tellersensen, Kantenschneider

Beim  Mähen des Rasens mit Geräten immer darauf achten das sich dort die Igel verstecken können, deswegen genau untersuchen. Bei Gartenrändern und unter Hecken reicht es wenn man höchstens 2 mal in Jahr mäht wenn überhaupt.

Durch Mähen unter Sträuchern, Hecken und an unübersichtlichen Stellen werden viele Igel, die dort gerne ihren Tagschlaf halten, verstümmelt oder tödlich verletzt. Hohes Gras sollte man nur nach vorheriger Nachschau schneiden oder - noch besser - ganz darauf verzichten


Mistgabeln, Spaten 
Beim Umsetzen von Komposthaufen etc.bitte vorsichtig zu Werke gehen. Igel könnten dort ihren Unterschlupf haben.

 


Laubsauger
Laubsauger saugen nicht nur Laub, sondern auch Kleinlebewesen (Igelnahrung) und sogar kleine Igel auf. 

Wenn sich der Einsatz eines solchen Geräts nicht vermeiden lässt, sollte das Laub mit einer niedrigen Stufe der Blasfunktion unter Büsche und Hecken gepustet werden.

 

Gift und Chemie

Nur auf Ökologische Mittel zurückgreifen wenn es gar nicht anders geht. 

Denn wenn die Igel keine Nahrung finden kommen sie nicht uns so können sie die Schädlinge wie z.B. Schnecken nicht fressen.
Um den Boden was gutes zu tun damit im Garten alles gut wächst hilft Natürlicher Dünger genau so gut. Komposterde, Rindenmulch, Mist, Gesteinsmehl schaden nicht den Igeln.

Fallen wenn dann doch nötig sollten vom Boden mind. 50 cm erhöht aufgestellt werden. 

 

Juni-September

Die Babyzeit
Auch wenn die Igel Tagsüber eigentlich nicht zu sehen sind (da sie Nachtaktiv sind) gibt es Ausnahmen. 

Von Mai-September ist bei den Igeln die Zeit zum Paaren und Babys zu bekommen. Da laufen die Männchen Km weit um Weibchen zu finden,  Igel Mütter tragen ihre Jungen von einem Nest zum nächsten.

In dieser Zeit kommen auch die kleinen neuen Igelbürger auf die Idee die Welt zu erkunden.  Da braucht nicht jeder Igel Hilfe. Nicht jeder ist da allein unterwegs. 

Da genau und länger wie einige Minuten Beobachten ob Mama oder Geschwister in der Nähe sind. 
Mit einigem Abstand ist es auch schön zu beobachten wie sich die Tiere verhalten. Wenn man sie tagsüber zu sehen bekommt ist es also auch manchmal normal.  Die Mütter suchen nach Futter in dieser Zeit auch im hellen.  Bei verletzen oder offensichtlich kranken Tieren ist da die Umgebung gut zu erkunden. Wichtig auch da sich den Fundort gut zu merken/weiter zu geben.  Auch da wichtig den Tieren helfen. (Tierärzte, Igelauffangstationen, Wildstationen, Beratungsstellen helfen da weiter)

 

Daheim im Garten kann man ihnen Wasser und Futterstellen anbieten.

 

Natürliche Feinde :
Raubtierewie Marder und Füchse. Steinadler und Uhu zählen wegen ihrer kräftigen, langen Krallen zu den wenigen Tierarten, die in der Lage sind, auch einen fest eingerollten Igel zu töten. Der Dachs ist kräftig genug, um einen eingerollten Igel aufzurollen. Uhu und Dachs sind in Mitteleuropa daher die wichtigsten Fressfeinde des Igels.[2](Quelle Wiki)


Aber z.B. auch die Fliegen können Igel, durch das legen und danach schlüpfen der Maden Töten.
 

Da aus den Eiern innerhalb 24 Std. die Larven schlüpfen, die dann Körperöffnungen suchen und den Igel von innen Auffressen.

  Also da die Eier so schnell wie möglich gründlich entfernen.

 

Auch Zecken/Flöhe können den Igeln gefährlich werden wenn sie in zu grosser Zahl vertreten sind.

 Da bitte auch entfernen, mit Hand ablesen und ggf. mit Wasser abspülen. Mittel zum entfernen der Parasiten nur mit Vorsicht/Absprache Igelfachleuten da sie daran auch schnell versterben können. 

 

Die Endoparasiten und Bakterien und Viren die den Igeln noch Gefährlich werden können, kann man  meist nur unter dem Mikroskop  erkennen. Aber Auffällig sind meist der Kot und auch der Gewichtsverlust. 

 Deswegen hilft es sehr wenn man bei den Tieren den Kot und auch das Gewicht beobachtet und damit beim Arzt vorstellig wird.

 

Kontakt

Igelhilfe Dorsten e.V.
Dorsten
46282
01573 7799264 igelhilfe.dorsten@gmx.de